Rote Engel, Ingo Seibert und eine traumhafte Stimme
Spitzen-Event rund um Universe-Spiel begeistert alte und neue Fans
Die Begegnung von Frankfurt Universe gegen die Ravensburg Razorbacks wird natürlich vor allem aufgrund des Zuschauerrekordes in die Geschichte des aufstrebenden Clubs eingehen. 2213 Fans sahen den souveränen Sieg der neuen „Men in Purple“, die mittlerweile mit 5:0 Siegen deutlich gemacht haben, dass im Aufstiegskampf mit ihnen zu rechnen ist.
Die sportliche Begegnung war jedoch nicht alles: Begeistert zeigten sich mehrere Dutzend neue Fans auch von der Show rund um das Feld. Väter durften mit ihren Söhnen die deutsche und die US-amerikanische Fahne während der Nationalhymnen halten, die von
Isabella einmal mehr in unnachahmlich gefühl- dabei aber kraftvoller Weise vorgetragen wurden, die Fans erhielten besonderen Besuch aus Galaxy-Zeiten und die Helfer einmal mehr das indirekte Lob für ihre Arbeit, da die Footballfans erneut in Scharen in den Cateringbereich strömten...
Zunächst einmal sorgte der Live-Club mit Interviews für Interessantes und Humorvolles. So wurde unter anderem Ricardo Ambulo zur aktuellen Saison befragt und zeigte sich dabei wie immer als sympathischer, aber zielstrebiger Athlet und Stadionsprecher Steffen Popp sorgte natürlich wieder für ausgelassene Stimmung im Publikum.
Freude bereiteten den Fans auch die Red Angels, die dieses Mal mit ihren Tanzgruppen die Pregame-Show gestalteten und - angesichts des lauten Applauses der lila Fanschar - sicherlich auch 2012 herzlich bei den Heimspielen begrüßt werden dürften. Die Cheerleader von Universe teilten sich anschließend während der erfolgreichen Begegnung gerne die Sideline mit den Tänzerinnen aus Wölfersheim. Die Cheerleader und Twirler der Angels kamen auf Einladung Bianka Minners nach Ginnheim. Den Kontakt hatte dabei Taisha Dale, die Tochter von Universe-Fan Diana „Sunny“ Dale hergestellt, die ein Angel ist.
Wer sich ebenfalls von der Stimmung im Stadion und der Leistung der AFC-Spieler begeistert zeigte, war Ian Mitchells Familie. Die Angehörigen des Universe-Quarterbacks - Eltern sowie jeweils zwei Brüder und Schwestern - kamen extra über den großen Teich, um das letzte reguläre Heimspiel ihres
Sohnes mitzuerleben. Vom freundlichen Empfang überwältigt, begleitete der gesamte Clan Spieler und Cheerleader abends sogar noch zur Siegesparty im Universe-Partner-Club A66. „Wir wollten Ian alle spielen sehen“, so Vater Michael, der bereits das Testspiel gegen die Cologne Crocodiles besucht hatte, und betonte, „sehr sehr stolz“ auf seinen Sohn zu sein. Gehe es nach ihm, werde er seinen Sohn bei einer Rückkehr nach Frankfurt in der kommenden Saison nach Leibeskräften unterstützen. „Aber erst einmal soll der Junge fünf weitere Spiele mit Universe gewinnen!“
Hilfe, eine erfolgreiche Saison 2012 zu spielen, könnte der AFC von Ingo Seibert erhalten. Der ehemalige Galaxy-Running Back und "Wall-of-Famer" war von der Atmosphäre am Ginnheimer Wäldchen sichtlich überwältigt.
„DAS habe ich nicht erwartet“, so Seibert an der Sideline. „Es ist gigantisch… nein… galaktisch! Ich muss mir wirklich überlegen, wieder mit dem Training anzufangen…“
Zuvor bereits hatte der Publikumsliebling nicht nur den Spielball ins Stadion gebracht, sondern auch die Ehrenmitgliedschaft im AFC in Form einer Urkunde erhalten. Warum Seibert die Mitgliedsnummer 24 erhielt, dürfte Galaxy-Fans klar sein…
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